default-logo

RESÜMEE

44. RESÜMEE

Die vorliegende Arbeit enthält neue Erkenntnisse bezüglich jenes Teils der rumänischen Handschriftgeschichte, der als Dozsa-Verdammnis bekannt geworden ist. Das Manuskript wurde im Jahr 7022 (1513 n.Chr.) verfasst und stellt somit das älteste Manuskript der rumänischen Forschung dar. Bis heute sind uns keine Reskripte oder Veröffentlichungen zu diesem Dokument bekannt.
Der Text enthält 16 Voll- und 2 Halbzeilen. Als Schreibpapier wurde das sog. fürstliche Papier des fünfzehnten Jahrhunderts verwendet, ein gelbes, exotisch gefärbtes Muster. Das Manuskript hat die Ausmaße 322 x 322 mm (H/B). Der komplette Text aus dem Archiv (Jahrgang 1347-1752, derzeit in der Bewertung und Bearbeitung), ist aus dem Kyrillischen transkribiert, transliteriert und in die rumänische Sprache übersetzt worden. Das Dozsa-Manuskript bedient sich kyrillischer Zeichen der altslawischen Sprache und wurde unter rumänischer Redaktion verfasst.
Die Transkription des Dokuments erwies sich als sehr anspruchsvoll, zugleich ist sie aber von hohem informativen Wert, da sie anhand von Augenzeugenberichten Emotionen ebenso widerspiegelt wie besondere, nicht alltägliche Vorgänge und Geschehnisse der mittelalterlichen Epoche abbildet. Einerseits präsentiert das Manuskript eine Zeit, die geprägt ist von großen sozialen, politischen und militärischen Ereignissen (sichtlich beeinflusst vom Druck des ungarischen und osmanischen Reiches), andererseits liefert die Lektüre dieses außergewöhnlichen Textes ein literarisches Novum, das mit Sicherheit weitreichende Diskurse innerhalb der rumänischen Handschriftenforschung hervorrufen wird.
Das Werk beinhaltet insgesamt zwanzig rumänische handgeschriebene historische Manuskripte (bisher unveröffentlicht), die in den Jahren von 1513 bis 1738 verfasst worden sind.
Als Neuheit auf dem Gebiet enthält das Werk neunzehn Exemplare der verborgenen Schrifte, die sich auf den Zeitraum 1010-1738 beziehen. Auf Packpapier oder Briefumschlägen gespeicherte Schriften in denen die Originalmanuskripte verpackt waren, entstanden durch die chemomechanischen Effekte (bezeichnet vom Author als Imprimographie).

Schlüsselwörter: Birta, Caransebes, Dozsa, Gherasie, Karaschowenische Archiv,
Iorga, Mehadia, Voditza, Zapolya.

About the Author

Leave a Reply

*

error: Conținutul acestui site este protejat!